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16bitblogger

Godzilla ist da

godzlla

Ich weiß, ich habe hier lange nichts mehr veröffentlicht, aber das ist eine Meldung wert. Er kommt. 2014. Den Teaser-Trailer gibts schon jetzt. Und wenn der hält, was er verspricht, dann steht uns da ein echtes Hammerteil von einem Monster-Movie ins Haus. Ich meine, schaut euch die Effekte, das Setting und die Atmosphäre an, die diese knappen 2 Minuten versprühen und den kompletten Roland Emmerich Schmotz mal sowas von nach Hause schicken. Godzilla lebt und ich kram jetzt die alten Teile raus. Ihr gebt euch bitte den Trailer:

35 Jahre Teletext–eine Reminiszenz

Teletext

Acht Farben, bis zu 96 verschiedene Buchstaben pro Seite, von denen jede mit 25 Zeilen zu 40 Zeichen aufgebaut wird. Das ist der Teletext, oder liebevoll auch das Oma-Internet genannt. Denn wenn die Oma die hippen Rezepte von “Lanz kocht” und Opa die aktuellen Bundesliga Ergebnisse im Live-Ticker abrufen will, dann geschieht das nicht online im Browser sondern am altehrwürdigen Fernsehapparat. Mit einem Tastendruck tun sich wahrlich wunderbare Welten auf. Immer “live” und aktuell gehalten. Und das schon seit 35 Jahren, denn so alt wird der Videotext nun. Mit nerdiger Pixeloptik versprüht es auch heute noch einen gewissen nostalgischen Charme und kokettiert mit üppigen Grafiken. Findige Programmdirektoren  nutzen den Teletext zudem um synchron zum Fernsehprogramm Untertitel für Hörgeschädigte einzublenden. Was sich heutzutage Augmented Reality schimpft und der neuste Schrei ist, hat der gute alte Teletext schon längst drauf. Auch den Live-Ticker, Börsenkurse und das aktuelle Wetter lassen sich bequem und ohne große Umstände zum Fernsehprogramm dazu schalten. Obwohl der Teletext durch die Möglichkeiten des Www gnadenlos überholt ist, haben wir ihn dennoch lieb. Denn er ist nur einen Tastendruck entfernt und funktioniert auch bei Serverausfall.

Disneys The Black Hole

Gestern habe ich mir zum Ausklang des Abends mal einen Science-Fiction Klassiker reingezogen.  Disney’s The Black Hole fristete leider im Zuge des Star Wars Hypes Ende der 70er ein Schattendasein in George Lucas’ Space Opera. Zu Unrecht, denn dieser Klassiker spricht –ganz Disney-untypisch- ziemlich ernste Töne an und ist, zumindest audiovisuell, ein Meisterwerk. Immerhin bekam der Film von der Disney Führungsetage ein ähnlich hohes Budget zugesprochen wie Mr. Lucas für seinen Sternenkrieg. Die Liebe steckt hier im Detail und besonders die Designs der Raumschiffe wissen zu gefallen. Hier ist in jeder Szene die Essenz der Science-Fiction wie sie in den 70er Jahren gelebt wurde vertreten. Neben der utopischen Sichtweise der Zukunft sieht man sich hier auch philosophischen Frageansätzen konfrontiert.  Ich schreibe Ansätze, weil leider gerade auf philosophischer Ebene viel Potential verschenkt wurde. Denn aus dem ethisch fragwürdig handelnden, verrückten Antagonisten Dr. Hans Reinhardt (herrlich gespielt vom im Deutschen sich selbst synchronisierenden Maximilian Schell), hätte man durchaus noch etwas mehr machen können.

Die Story möchte ich kurz anreißen: Das Forschungsschiff USS Palomino ist im Weltall unterwegs, um bewohnbare Planeten zu entdecken. Dabei stößt ihr Bordcomputer V.I.N.CENT. L.F. 396 auf ein schwarzes Loch von nie gekannter Größe. Darüberhinaus beobachtet er ein in der Nähe der Singularität treibendes Raumschiff, das scheinbar nicht von der enormen Gravitation erfasst werden kann. Hierbei handelt es sich um die verschollen geglaubte USS Cygnus. Die Besatzung erkundet das vermeintlich verloren gegangene Schiff und trifft dabei auf Dr. Reinhardt, der mithilfe seiner Roboter künstliche Antigravitation erschaffen hat. Prompt bietet der Dr. ihnen Hilfe an, damit sie schnell ihr Schiff wieder startklar machen können um weiterzufliegen. Doch begeistert von den Errungenschaften Dr. Reinhardts erkunden diese, ohne seine Erlaubnis, weiter das Schiff und stoßen auf eine grauenvolle Entdeckung.

Die Schauspieler wurden alle mehr oder minder gut besetzt, bleiben jedoch die meiste Zeit sehr blass, da Maximilian Schell sie ganz klar an die Wand spielt.  Der Bordcomputer & Roboter V.I.N.CENT. begeistert durch seine philosophisch und linguistisch trickreichen Wortspiele. Die Kostüme der Roboter und der Helfer Dr. Reinhardts sind allesamt originell und besonders gut gelungen. Das allgegenwertige Art déco Design der Cygnus sticht angenehm hervor und weist auch heute noch gegenüber anderen Science-Fiction Produktionen einen ganz eigenen Glanz auf. Wer also auf der Suche nach einem Sci-Fi-Klassiker ist und weniger Wert auf spektakuläre Weltraumschlachen und Effektgewitter ist, dem sei dieser charmante Film wärmstens ans Herz gelegt.

Windows 8 – es ist da

Als technikbegeisterter 16Bitblogger bin ich natürlich neugierig und wähne mich zu den early adopters, was das ausprobieren neuer Systeme oder Software angeht. So habe ich mir am vergangenen Wochenende Windows 8 für unschlagbare 29,99 Euronen auf mein Win7-System gelegt. Dies soll jetzt hier aber keine Werbeshow werden, sondern ich wollte mal die ersten Eindrücke festhalten, die ich so gesammelt habe. Da wäre als erstes die vielzitierte, krasse Umgewöhnung zu früheren Windows Versionen. Ich muss sagen, dass sie mir jetzt nicht so überkrass vorkam wie allerorts behauptet. Wenn man erst mal ein wenig damit rumgespielt hat, läuft alles wie von selbst. Positiv fand ich die problemlose Übernahme sämtlicher Programme, Dateien und Einstellungen von Win7. Lediglich der Treiber meiner Webcam hat ein paar Mucken gemacht, aber ich habe auf der Logitech-Website schnell einen passenden neuen gefunden. Erster Gesamteindruck: Windows ist designtechnisch endlich Salonfähig geworden. Alles läuft butterweich und das Klicken auf die Kacheln ist mitunter stylisch animiert. Vieles fühlt sich einfach glatter und sauberer an als in früheren Versionen. Das eckige Design der Fenster finde ich auch nett anzusehen.  IE10 sieht auch minimalistisch, kantig, stylisch aus und ist dem Microsoftlern gut gelungen. Wäre ich nicht mit Chrome verheiratet, ich tät ihn glatt als Standardbrowser nutzen. Der mitgelieferte AppStore hat noch nicht viel zu bieten, jedoch hab ich die erste WordPress-App schon installieren können. Mit ihr macht das Verfassen eines Blogtextes gleich doppelt soviel Spaß. Sieht schön aus, tut was es soll. Perfekt. Wer jetzt gleich losheult und seinen Desktop vermisst, dem sei versichert, dass man jederzeit mit der Tastenkombi Windows+D auf den guten alten Desktop mit Taskleiste switchen kann. Lediglich der Startbutton fehlt…um ehrlich zu sein, müsste ich genau nachdenken, wann ich das letzte Mal überhaupt auf besagten Button klickte.

Das Betrachten von Bilder- und Videogalerien macht jetzt, dank der großzügigen Vorschaubilder, noch mehr Freude. Ganz besonders wenn man sein Notebook via HDMI an einen Full HD Fernseher anschließt. Da staunt auch die Oma beim durchscrollen der Familienalben ;)
Also erstes Fazit: eine gelungene Sache das neue Windows. Mal sehen wie es sich im Langzeittest bewährt. Noch bin ich sehr euphorisch.

RIP Neil

neilarnstr

Ich weiß ich bin etwas spät dran mit meiner Kondolenz, aber seien wir doch mal ehrlich, es ist nie zu spät sich einen ganz großen von uns nochmal ins Gedächtnis zu rufen. Einer dieser ganz Großen war Neil Armstrong. Viele Worte muss man nicht verschwenden um ihn vorzustellen, denn er ist wahrscheinlich bekannter als Mickey Mouse. Der erste Mensch überhaupt, der den Mond betreten hat, ist vergangenen Samstag, den 25. August von uns geschieden. Er wird nicht zu Unrecht auf eine Stufe mit den großen Entdeckern und Pionieren der Menschheitsgeschichte gestellt. Was Christoph Columbus für die Seefahrt war, ist Neil Armstrong für die Raumfahrt gewesen. Möge er in Frieden Ruhen.

Retroliebe: Gradius

gradiusZ

Achja meiner unverhohlenen Liebe zu 2D Shmups genügetuend, besitze ich noch eine PS2 mit diversen Shooter-Games. Und wer ebenso denkt und seiner Retroliebe eine Liebeserklärzung aussprechen möchte, der kann sich in der aktuellen M!-Games anschauen wie sowas gemacht wird. Übrigens haben die jüngst ihre Online-Präsenz gerelaunched, kanns ich sehen lassen: http://maniac.de/content/wir-lieben-gradius

Avengers Assemble

 

Mal ganz unter uns, es gab in letzter Zeit nicht viele Filme, die von mir das Prädikat Awesome bekommen hätten. Ob es daran liegen mag, dass man im Action-Krach-Wumm-Film-Bereich schon alles irgendwie mal gesehen hat oder ob Hollywood langsam die Ideen für wirklich neue Filme auszugehen droht, ich vermag es nicht zu sagen. Umso skeptischer war ich vor dem Release von The Avengers, hat man Vergleichbares in den letzten Jahren doch schon zuhauf serviert bekommen: Superhelden kloppen sich in einem Actionblockbuster.

Nach den zwei (wie ich finde) sehr guten Iron Man Filmen und dem unglaublichen Hulk, kam der noch gute Thor und der leider schwache Cap, welche für mich die Vorfreude auf den Film ein wenig trübten, da ich befürchtete Marvel, respektive Disney würden hier einfach nur ihr Soll nach Schema F abhaken und lieblos einen Superheldenfilm nach dem anderen raushauen. Noch dazu war ich mit der Zusammenstellung des Rächerteams nicht ganz einverstanden, aber das sind ja bekanntlich nur persönliche Vorlieben. Des weiteren fand ich die Figur des Hawkeye im Thor-Movie ein wenig farb- und facettenlos und hatte Angst, dass das alles irgendwie zu einer Captain America Show wird.

Was ich aber nun bei diesem Aufeinandertreffen der Superheldenoberliga geboten bekam, war ein nicht enden wollendes Feuerwerk der Unterhaltungskunst. Selten hat mir ein Film einfach von Anfang bis Ende konsequent gefallen. Was in anderen Filmen im Finale an Action aufgefahren wird, feuerten die Avengers schon in den ersten Minuten ab und kaum meint man nun sei alles Pulver verschossen, wird man eines Besseren belehrt und ich ertappte mich selber beim Aufsagen folgenden Satzes:  “Oh Boy I was so wrong!”

Wer Spider-Man 3 gesehen hat, der weiß, dass zu viele Charaktere in einem Film gnadenlos überladen sein können (zu viele Köche…ihr kennt das Sprichwort)  und bei dem man storytechnisch nicht jeder Figur voll Rechnung tragen kann. Ganz anders hier. Regisseur Joss Wheadon hat ein Händchen darin bewiesen, wie er jedem Superhelden im Film gerecht wird und jede Figur mit Respekt am Fan rüberzubringen weiß. Hier macht es einfach saumäßig Spaß, zuzusehen wie Tony Stark anderen seine Sprüche drückt, der Thor antiquiert daher schwadroniert oder der Cap sich noch nicht so wirklich in der modernen Zeit zurechtfindet. All dies sorgt für gewisse Reibereien zwischen den Protagonisten und man möchte irgendwie einfach dabei sein. Da wird ein Dr. Bruce Banner versucht aus der Fassung zu bringen, weil alle den großen Grünen in ihm sehen wollen. Es sind die kleinen, intelligenten Dialoge und die gezielt eingesetzten Humorelemente die den Film zwischen all der Action vom Einheitsbrei hervorheben lassen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die erste Aktion, in der die Helden zusammenarbeiten müssen, gekonnt in den Sand gesetzt wird. Aber das ist alles notwendig um das an Actiondynamik kaum zu überbietende Finale zu inszenieren, bei dem unsere Helden alles geben!

Was die Vorgänger-Filme des Marvel Cinematic Universe schon erahnen ließen, wird hier konsequent durchgezogen: Eine Comicverfilmung wie sie sein soll. Mit einem Bösen Erzfeind, der sich aus den tiefen des Universums erhebt und dabei eine tragikomische Person verkörpert, wird er doch selbst von einer höheren Macht dazu benutzt die Erde zu vernichten. Verdammt als Comic-Fan will man sogar sehen, wie halb New York in ein Schlachtfeld zwischen Alien-Invasoren und Superhelden verwandelt wird. Mit Drachenwesen. Laser. Und all so nem geilen Fuck. Da wird über manche Logiklücken hinweggesehen. Schließlich ist dies hier kein Nolan, sondern ein FUCK YEAH HULK SMASH of a MOVIE. Ich habe bisher noch keinen geileren Superhelden Film gesehen. Und Boy…ich hab sie alle geschaut!

Neo Geo Pocket announced

SNK Playmore arbeitet an einer neuen tragbaren Ausführung ihrer altehrwürdigen Neo Geo Konsole, bei der auf einem 2GB internen Speicher gleich 20 Spieleklassiker mitgeliefert werden sollen. Das Design sieht sehr nach iPhone 4 aus… ob das den Damen und Herren aus Cupertino nicht sauer aufstoßen wird? Alle obligatorischen Tasten, die ein uneingeschränktes Gaming versprechen sind mit an Deck und auch an einem SD-Slot sowie ein TV-Out wurde gedacht. Wenn die Meldung keine Ente ist, scheint es ein ziemlich schickes Teil zu werden.

[Via The Verge ]

Rubber – Review

Rubber_movie_poster

Erst einmal muss ich tief durchatmen. Die erste Movie-Review auf diesem Blog ist auch gleichzeitig der abgefahrenste Streifen, den ich bisher gesehen habe. Doch fangen wir mal von vorne an. Rubber ist ein Independet-Film von Quentin Dupieux, Musikenthusiasten auch bekannt als Mr. Oizo. Der Plot ist schnell erzählt: Rubber zeigt die Geschichte des Reifens (!) Robert, der eigentlich wie jeder normale andere Gummireifen ist, wenn er nicht eines Tages auf einem Schrottplatz zum Leben erwachen würde um fortan umherzurollen und sämtlichen Lebewesen mit telekinetischen Kräften die Schädel zerplatzen lassen würde. Warum er das tut? Reine Willkür der Filmemacher. Klingt nach nicem Indy-Gesplattere, ist es in gewisser Weise aber dann nur bedingt. Denn ihn auf dieses Genre zu reduzieren würde dem Film nicht gerecht werden. Denn was Herr Dupieux hier auffährt ist ein WTF-Metaebenen-Hauer und zwar von der absurdesten Sorte. Dass die WTF-Skala nach oben hin offen zu sein scheint, habe ich an anderer Stelle schon mal behauptet und dieser Film beweist es grade zu offenkundig. Er scheißt auf Erwartungshaltung und Sehgewohnheiten. Da wird ein Film im Film inszeniert, der dann doch nicht wirklich ein Film als vielmehr eine Liveperformance ist, aber warum und wieso, das weiß keiner und man bleibt mit tiefen Stirnfalten vor dem Fernseher sitzen. Da wird Leuten Ferngläser gereicht, mit der Bitte dem Geschehen wie ein Kinopublikum aus der Ferne zu folgen, nur damit diese darauf hin vergiftet werden, damit die Handlung enden kann, aber warum dies alles geschieht…reine Willkür. Da wundert es keinen mehr, dass es sich der Reifen in einem Sessel gemütlich macht um fern zu sehen oder eine Dusche nimmt. Fingierte Filmliebhaber mit einem Faible für David Lynchkes Filmemachen könnte es erfreuen, stellt es doch eine Hommage an der Willkür der Filmemacher und der Fehlinterpretation durch das Publikum dar. Die Splattereffekte kommen für eine FSK 16 Bewertung nicht zu kurz und die Kamera hält immer schön drauf, wenn anfangs Cola Flaschen, Kaninchen, Krähen und später Menschenköpfe zum Platzen gebracht werden. Apropos Kamera: Die Macher verwenden keine normalen Filmkameras sondern benutzen Digitale Spiegelreflex Kameras mit Videofunktion. Dadurch kommen ungewöhnliche Schärfen und Unschärfen im Film zustande. Auch sehr gelungen sind die Kamerafahrten, die das Rollen des Reifens schön in Szene setzen. Alles in Allem kann man den Film entweder hassen oder mögen. Ich war bei der ersten Durchsicht auch nicht schlüssig und erst beim zweiten Ansehen stellte sich etwas wie eine stille Begeisterung ein. Als Horrorfilm kommt er zu seicht daher, Als Splatterfilm taugt er nur bedingt, aber einen Achtungserfolg gebe ich ihn für die gewagte Gesamtidee, den Metaebenen und dass er die WTF-Latte neu ansetzt. Da ist es nur noch reine Formsache, dass der Film am Schluss mit einem Seitenhieb in Richtung Hollywood aufwartet. All in all: Nice Try!

Music: Coconut Records – West Coast

Westcoast

Eher durch Zufall bin ich an ein musikalisches Kleinod geraten. Der Schauspieler Jason Schwartzmann, bekannt als Oberschurke im Film Scott Pilgrimm vs. the world, ist auch gleichzeitiger Musiker und seine neuste Band nennt sich Coconut Records.Der Track West Coast hat eine eher melancholische Grundstimmung. Das Video zum Song wurde übrigens unter anderem in Köln auf der Domplatte und im Museum Abteiberg in Mönchengladbach gedreht. Very special, but I like!