Cat Astro Phi

catastrophy

CAT ASTRO PHI ist eine Reminiszenz an die guten alten Game Boy Tage. Die zwei Jungs von Photonstorm bieten euch in diesem liebevoll gemachten Spiel klassisches Handheld-Feeling. Das Game handelt von einem Spacejokey der mit seiner Katze Jonesey (Lieutenant Ripley lässt grüßen) in seinem Raumschiff auf dem Weg zum Tierarzt ist. Als sie in einen Asteroidengürtel geraten, müssen sie auf einem Planeten notlanden. Fortan sucht ihr auf der Planetenoberfläche euren Schützling und müsst zahlreiche Rätsel lösen, Aliens bekämpfen und Laserschranken hacken.

Professor Mustache pulp cover

Bryan Karmel hat für seine Abschluss-Arbeit in Design History ein schönes Pulp-Comic-Poster gestaltet, auf dem ein Roboter mit Schnauzer gegen einen riesen Kraken kämpft und dabei eine Frau hält.

Genial.

Where No Man Has Gone Before – 50 Years of Mankind in Space

Es waren exakt 108 Minuten, die Jurij Alekseevič Gagarin am 12. April 1961 unsterblich machten. Vor genau 50 Jahren, auf dem Höhepunkt des Wettlaufs ins All, der zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion inmitten des Kalten Krieges stattfand, startete der Kosmonaut Juri Gagarin seinen legendären Flug mit dem Raumschiff Wostok 1 und wurde dadurch zum ersten Menschen im Weltall. Es war nicht nur ein Meilenstein der Menschheitsgeschichte, sondern sollte für die UdSSR die Überlegenheit des sozialistischen Gesellschaftsystems gegenüber der westlichen Welt verdeutlichen. Juri Gagarin wurde durch seinen todesmutigen Flug zum Volksheld und mehrere Denkmäler in den ehemaligen sowjetischen Staaten künden von seinem Ruhm. Letzten Endes führte es zu John F. Kennedys legendärer Rede, in der er verkündete, die USA wollen noch bis zum Ende der 60er Jahre einen Menschen zum Mond und wieder zurück bringen. Der berühmte erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong soll einmal gesagt haben: "Es war Juri Gagarin, der alle von uns zu den Sternen rief.” Science Fiction wurde zur Realität und auch heute noch streben die Menschen in den Weltenraum. Die nächste große Barriere wird ein bemannter Flug zum Mars sein. Ob und wann diese überwunden wird, steht allerdings noch sprichwörtlich in den Sternen.

Star Trexels

Der Designer und Illustrator John Martz hat dieses einmalige, nerdgastische Pixel-Kunstwerk mit nicht weniger als 235 Charakteren aus dem Star Trek Universum kreiert.

via Geek Art

Metroid demake called Minitroid

minitroid

Der Construct-Programmer Tokinsom kollaborierte mit dem Künstler Betatronic und dem Music Composer Jamie Billings um einen Lobgesang an die uns allen wohl bekannte Weltraumheldin Samus aus ihrer Videospielreihe Metroid vom Stapel zu lassen. Herausgekommen ist dabei ein liebevoll gemachtes Demake, welches minimalistische Grafiken und ein paar echt geile Chiptune-Tracks bieten kann. Eine Tech Demo kann man auf Metroid-Database anzocken.

Zum Abschluss noch ein Video zum bestaunen:

 

UPDATE: Hell Yeah! auf dem Youtube-Kanal von Tokinsom gibts noch mehr Video-Footage!

Hoch damit und raus mit Ihnen

Der obige Satz von Ramrod aus Saber Rider passt auf das Projekt von Spieleentwickler Chris Strauß wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Denn dieser hat sich in seiner Kindheit nichts sehnlicher gewünscht als ein Saber Rider and the Star Sheriffs Videospiel, und dann die Arme hochgekrempelt um dieses Spiel mit seiner Softwarefirma “Firehazard Studio” zu programmieren. Erscheinen soll es noch 2011 für XBLA, PSN und für Nintendo-Konsolen. Und weil er bis jetzt keinen Verleger gefunden hat, der ihm die finanziellen Mittel gibt, hat er das ganze Projekt als Crowdfunding bei Pling angemeldet. Das Besondere: Wir, die Gamer oder sonstige Gönner, können ihn bei der finanziellen Sicherung des Projekts helfen, in dem wir einen beliebigen Betrag (ab 1 €) beisteuern. Ganz leer geht man bei der Sache nicht aus, denn schon ab 1 Euro Unterstützung bekommt man sogenannte Rewards, die sich, je nach Spendenhöhe, bis hin zu einer exklusiv gravierten Spielekonsole der eigenen Wahl staffeln. Angepeilt wurden 10.000 € um das Projekt auf sicheren Beinen zu haben, der Spendenstand ist derweil auf 11.300 € und es sind noch 30 Tage bis zum Ende der Aktion.

Das Ganze könnte, bei positivem Verlauf, Schule machen und mehr Entwickler animieren diesen Weg einzuschlagen. Nie war die Beteiligung einer Fangemeinde an einem Projekt so eng mit den Schaffern verbunden. Nicht zuletzt, da es ja auch einen wirklichen Mehrwert für die Zocker bietet. Und… ab einer Höhe von 50 € wird man sogar in den Credits erwähnt!
Auch ich werde spenden und somit ein Teil des Werkes beisteuern.

Wer ebenfalls mitmachen möchte clicke auf das Bild um zu der Crowdfunding Seite zu gelangen.

via Basicthinking

Space is Key

spaceiskey

Achtung: Kann süchtig machen. Name ist Programm! Musik: awesome!

Also los HIER SPIELEN

Revisited: Icycle

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Das letzte Wochenende hat mit seinen 25 Grad ja schon mal richtig Lust auf den bevorstehenden Frühling gemacht. Dennoch gibt es Menschen unter uns, die in der kalten Jahreszeit zuhause sind. All jenen kann ich nun folgendes Flash-Game wärmstens ans Herz legen. Es ist zwar schon etwas älter, aber immer wieder spielnswert.

Bei Icycle übernehmen wir die Rolle eines nackten Mannes, der in der fernen Zukunft aus einer Art Hyperschlaf wiedererweckt wird. Alles was er vorfindet ist ein kleines Dreirad, auf das er sich rittlings setzt und munter aus dem Labor radelt. Draußen angekommen, muss er feststellen, dass eine neue Eiszeit über die Welt hereingebrochen ist. Tapfer macht sich unser Recke nun auf die Suche nach weiteren Artgenossen und folgt den umherschwirrenden Seifenblasen, die von der Gegenwart weiteren intelligenten Lebens zeugen. Splitterfasernackt durchfahrt ihr nun schön gezeichnete Eislandschaften, gefrorene Wälder und verlassene Städte. Mit den Cursortasten gebt ihr Gummi oder bremst ab. Mit der Spacebar vollführt ihr einen Bunnyhopp um die zunehmend kniffligeren Passagen zu meistern. Liebevolle Sounds wie ein hilfloses „Helloooo?“ oder ein panisches „Aaaaaaaaah“ tragen zur verzweifelten Stimmung des Protagonisten in einer unwirtlichen Zukunft, in der jedes menschliche Leben ausgestorben ist, bei.

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Classic Game Review: Gradius III

 

Gradius! Für keine andere Spielreihe empfinde ich mehr Faszination und zugleich tiefste Abscheu. Warum das so ist, werde ich euch in dieser Classic Game Review einmal näher bringen. Vielen dürfte Gradius ein Begriff sein. Besonders unsere Hardcore Shoot ‘em up-Fans bekommen feuchte Augen bei diesem Namen. Für diejenigen unter euch, die sich nur rudimentär mit dem Spiel auskennen, hier ein kurzes Refresh:
Der erste Teil erschien 1985 als reiner Arcade-Titel und war ein klassisches seitwärts scrollendes Shoot ‘em up-Game, dass, seines großen Erfolgs geschuldet, auch auf zahlreichen Heimcomputern und Konsolen umgesetzt wurde. Die grundlegendste Charakteristik des Spiels ist neben dem Abschießen der Gegner, das seinerzeit revolutionäre Power-Up-System. So passiert es, dass Widersacher, die man soeben ins Nirvana gepustet hat, einen leuchtenden Gegenstand hinterlassen, welche beim Einsammeln den Power-meter am unteren Bildschirmrand um ein Kästchen weiter setzt. Jetzt kann man sich entscheiden ob man die Waffe oder das Speed-up in dem Kästchen auswählt oder man auf durchschlagendere Waffen “spart”.

Doch kommen wir jetzt zur Story von Gradius III und die ist, wie sollte es anders sein, sehr retro (um nicht zu sagen altbacken). Es geht wieder mal um den Kampf gut gegen böse. Bacterion, ein riesiges Gesicht mit einem überdimensioniertem Gehirn und seines Zeichens Oberbefehlshaber der gegnerischen Streitkräfte, den Bacterians, erscheint, nachdem man ihm in Gradius 1 den Garaus gemacht hat, aus dem interstellaren Raum und bedroht mit seiner Übermacht an Untergebenen den Planeten Gradius. Schnell laufen die orbitalen Frühwarnsysteme an und der unerschrockene Held setzt sich erneut hinter das Steuer des legendären Raumjägers Vic Viper um den Jungs (und Mädels) des Bacterian Empires zu zeigen, wer den geilsten Laserblaster hat.

Die auffälligste Neuerung bei GIII ist das frei gestaltbare Power-up System. Man kann nicht nur eins von verschiedenen vordefinierten Schemata wählen, sondern mischt sich fröhlich aus Missile, Double, Laser, Shield und Special Power Up sein ganz eigenes Waffensystem zusammen. Dies gibt dem Spiel eine besondere, taktische Note. Mir ist es leider noch nicht gelungen, DIE Überbewaffnung herauszufinden, da diese auch sehr levelspezifisch ausfällt und die Bewaffnung nur zu Beginn seines intergalaktischen Kreuzzuges ausgewählt werden kann.

Die Steuerung ist sehr sauber umgesetzt, man bedient seinen Gleiter lediglich mit dem Steuerkreuz zum fliegen. Ein Button wird auf die Bordkanone verwendet, einer für die sekundären Missiles und ein Knopf zur Auswahl des Waffenupgrades. Zu Beginn eines jeden Levels kommen ein paar Wellen Gegner hereingeflogen, die sich leicht abschießen lassen und sich prima zum Aufstocken seiner Bewaffnung eignen. Jedes Level hat darüber hinaus seine ganz eigenen grafischen Besonderheiten und dementsprechende Gegnertypen. Abgeschlossen wird jede Stufe mit einem fetten Endgegner, der nur so mit Laserfeuer, Raketen und sonstigen Energieentladungen um sich ballert.

Das ist alles sehr hübsch 16-Bit, bunt und soundtechnisch toll umgesetzt. Die fein modelierten Pixelgrafiken erhöhen den Herzschlag eines jeden Retro-Geeks wie mich. Warum ich dieses Spiel dennoch verabscheue? Es lässt mich nicht gewinnen! Es ist nicht nur bockschwer, es besitzt einen Schweirigkeitsgrad der direkt aus der Hölle stammen muss! Ich verliere ja nicht schnell die Nerven, aber wenn man das Spiel auf dem Schwierigkeitsgrad “easiest” mit 9 Leben anzockt und nicht mal den Endgegner des 2. Levels zu Gesicht bekommt ohne verkrampfte, verschwitzte Finger oder Blasen an selbigen vom Triggern zu bekommen, dann ist da irgendwas falsch gelaufen. Stupides Auswendiglernen der Gegnerformationen und der Reheinfolge ihrer Erscheinungen und Positionen hilft da sicherlich. Und auch das Vorgehen nach dem Trial & Error-Prinzip bringt einen weiter, aber will man das? Spätestens bei dem 25. Versuch das dritte Level zu schaffen, habe ich resigniert und überlasse dieses Spiel den gnadenlosen Shoot ‘em up-Cracks, vor denen ich die allergrößte Hochachtung habe!

Fazit: Eigentlich geiles Spiel, welches aber nur mit Nerven aus Drahtseilen spielbar ist!