Blast From The Past: The Teenage Mutant Ninja Turtles

In Deutschland und den meisten europäischen Ländern besser bekannt als die Teenage Mutant Hero Turtles sind eine Gruppe kampferprobter mutierter Schildkröten im jugendlichen Alter, die in den späten 80ern und frühen 90ern die Kinder verrückt gemacht haben. Die Cartoon Serie kennen und liebten wir alle. Die Anfänge dagegen sind hierzulande leider weniger bekannt. Dieses Blast from the Past beschäftigt sich mit den Anfängen, der Original Comic Vorlage und den Unterschieden zur allseits beliebten Fernsehserie.

Die beiden Freunde Kevin Eastman und Peter Laird saßen eines Abends bei einem Brainstorming zusammen und heraus kam eine Skizze einer maskierten Schildkröte mit Nunchakus. Den Anblick einer von Natur aus lahmen Schidlkröte mit menschlichen Zügen und den blitzschnellen Reaktionen eines Ninjas fanden die beiden so berauschend, dass sie sich kurzerhand von Eastmans Onkel Geld liehen, die Mirage Studios gründeten und ihren ersten Turtles Comicband auf eigene Faust produzierten.
Dieser erste Band war noch als eine Parodie auf die in den 80er Jahren so populären Comicserien X-Men, Daredevil und Ronin gedacht. Sie veröffentlichten dieses Issue auf einer Comicveranstaltung wo es bei den Lesern großen Anklang fand. Viele Parallelen und augenzwinkernde Querverweise waren in den ersten Comicheften zu finden, die ihren persiflierten Vorbildern Tribut zollten.

Die Anfänge der Turtles waren alles andere als quietsch buntes Kinderwerk. So ist der Unterton der Comicserie viel ernster, brutaler und richtet sich an ein erwachsenes Publikum. Oftmals mussten die Schildkröten mit lebensbedrohlichen Verletzungen fertig werden und nicht selten wurden ihre Gegner durch die Waffengewalt getötet. Die später auf den Comics aufbauende Zeichentrickserie wurde extra auf Kinder zugeschnitten und dementsprechend pervertiert. Die Schöpfer der Cartoons machten aus den Turtles ein mit flotten Sprüchen um sich werfenden Haufen aus pizzaliebhabenden Slapstick-Kröten.
Die Comicserie wurde in schwarz-weiß gehalten was im Independet-Comic-Bereich Gang und Gäbe war (und auch noch heute oft praktiziert wird). Dies führte dazu, dass Ende der 80er ein regelrechter Boom an Indie-S/W Comics entstand. Die Turtles trugen alle rote Bänder um den Kopf. Die charaktereigenen Farben kamen erst mit der Fernsehserie. Aber nicht nur thematisch differenzierten sich die Original Comics von den Cartoons, auch storytechnisch gab es einige Unterschiede. So beherrschte der Ninja Clan The Foot (als Hommage an Daredevil zu verstehen, in dessen Comics der Ninja Clan The Hand sein Unwesen treibt) das Geschehen in New York City und war der größte Widersacher der vier Schildkröten. Shredder gab es zwar auch, allerdings wurde dieser später getötet (inklusive dem comictypischen Wiederauferstehen). Bebop und Rocksteady kamen ebenso wenig wie das Schwabbelhirn Krang aus der Dimension X vor. Baxter Stockman der verrückte Wissenschaftler ist im Comic ein Afroamerikaner und nicht wie in den Cartoons ein Weißer. Auch verwandelt er sich keinesfalls in eine mutierte Riesenfliege sondern sein Gehirn lebt, nach seinem körperlichen Tod, in einer Art Nährlösung. Die Charaktere der Heftvorlage entwickelten sich später richtig weiter. In den aktuell veröffentlichten Ausgaben befinden sich die vier Turtles in den Mittdreißigern, April O’Neal und Casey Jones sind verheiratet und haben sogar ein gemeinsames Kind. Auch die Folgen des Kampfes gehen nicht spurlos an ihnen vorbei. So fehlt Raphael später (in der non-canonischen 3. Staffel) ein Auge und hat eine riesige Narbe im Gesicht. Leonardo wurde gar eine ganze Hand abgetrennt und Donatello ist zum Cyborg umgebaut worden.

Mit dem Versuch, sich näher an die Originalvorlage zu halten, wurde im Jahr 2003 ein Relaunch der Zeichentrickserie gewagt. Diese neue Serie unterscheidet sich signifikant von der ersten, ist in seiner Thematik dunkler und die Zeichnungen wirken kantiger. Die Handlung kommt der des Comics sehr nahe. Zwar richtet sich die Serie immer noch an ein vorwiegend jüngeres Publikum, wurde aber ernster umgesetzt, was nicht zuletzt auf das Fehlen der vielen Slapstick Einlagen zurückzuführen ist. Im Gegensatz zur ersten Serie hatte bei der Produktion Kevin Eastman einiges an Mitspracherecht, weshalb das Urkonzept seiner Idee besser umgesetzt wurde.

Mit einer ernsteren Thematik und im Bereich der “Erwachsenen-Unterhaltung” angesiedelt, gelten die Comics hierzulande als Geheimtipp. Wer die Turtles mal nicht als kindische Sprücheklopper auf Extasy erleben will, der sollte ruhig mal einen Blick wagen. Auf www.ninjaturtles.com , der offiziellen Homepage, gibt es die ersten Bände als Webcomic zum reinschnuppern.

Blast From The Past: Walkman

The Dawn of Mobile Gadgets. Was heute für die jungen Hipster ein mobiles Endgerät der Apfelfirma darstellt, war in den frühen 80er Jahren ein nicht minder angesagtes Lifestyle-Accessoire – Der Walkman. Denn am 1. Juli 1979 erblickte der Sony TPS-L2 als erster Walkman das Licht der Welt. Im Vergleich zu heute, war die Einführung des Kassettenabspielgeräts-To-Go ein technischer Quantensprung. Losgelöst von der heimischen Stereoanlage konnte man nun seine Lieblingsmusik einfach mitnehmen und überall hören. Das Abspielgerät wog knapp 390 Gramm und konnte entweder am Gürtel befestigt oder in einer Tasche versteckt transportiert werden. Die Musik, welche schon immer in der Kultur der Menschen fest verankert war, wurde zu einem allgegenwärtigen Erlebnis. Man konnte unterwegs seine Musik ausleben ohne andere Menschen mit seinem Geschmack zu belästigen. Ein Befreiungsschlag für junge Leute. Der Walkman wurde zum Inbegriff der Mobilität. Für 125 $, welche die Menschen gerne leisteten, konnten sie sich ein Stück mehr Freiheit verschaffen. Gerne nahm man dafür die kurze Batterielaufzeiten und den leiernden Klang in Kauf.

Auch steckte man damals viel Herzblut in seine Musik, da die Kassetten erst mal bespielt werden wollten. Individuell zusammengestellte Tapes, bei dessen Aufnahme man stundenlang vor dem Radio verbrachte um seinen Lieblingssong endlich aufzunehmen, waren die Regel. Diese Mixtapes wurden nicht selten an liebgewonnene Menschen weitergegeben. Und eine ganze Subkultur begründete sich darin, immer spezieller und kreativer aufgenommene Mixtapes zu erstellen, zu sammeln und zu tauschen.

Die Ausstattung des ersten Geräts ließ viele Nachfolgermodelle verblassen. So gab es gleich zwei Kopfhöreranschlüsse, um mit einem guten Freund die Musik zu genießen. Sogar für jeden der zwei Kopfhörer gab es einen separaten Lautstärkeregler. Man konnte sich, trotz des doppelten Hörspaßes, dennoch unterhalten. Eine sogenannte “Hot-Taste” dämpfte den Audio-Output und schaltete ein eingebautes Mikrofon frei. Das war damals der Status Quo des Funktionsumfangs. Im Laufe der folgenden Jahre gab es dann immer kompaktere Geräte und auch verbesserte Features, wie die Kopfhörer, welche man sich ins Ohr stecken konnte, eine automatische Reverse-Funktion, Batterielaufzeiten wurden aufgestockt und nicht zuletzt die Fähigkeit vor- und zurückzuspulen. Der Siegeszug des kleinen Wegbegleiters endete jedoch mit dem Aussterben der Music-Cassette und der Einführung qualitativ hochwertiger Musikmedien und -Formate.

Ein modisches Accessoire bildet der Walkman aufgrund aufkeimender Liebe zu Retrostyles jedoch immer noch und wer gut sucht, bekommt ihn auch heute noch zu kaufen.

DJ Yoda

Ladies and Gents, let me introduce to you… DJ Yoda! Und eins kann ich euch sagen: He’s legendary! Okay wer ihn von euch noch nicht kennt, dem sei gesagt, das sein Stil etwas gewöhnungsbedürftig ist. DJ Yoda scratcht für sein Leben gern und befindet sich  dabei auf einem musikalischen Höllentrip durch die Genres Hip Hop, D&B und mixt diese auf beeindruckende Weise mit Elementen 80er Jahre TV Shows und Games. Und das Ganze mit jaw-dropping brilliance! In seinen frühen Jahren, kurz nachdem er Englisch und amerikanische Geschichte studiert hatte, wandte er sich der Hip Hop Szene zu und erstellte Underground Hip Hop Mixes, die er in kleinen Plattenläden verkaufte. Diese wurden schnell zu einem Geheimtipp und das Plattenlabel Antidote Records nahm ihn kurzerhand unter Vertrag. Bald darauf gewann er noch zahlreiche DJ-Contests. Sein Style an den Plattentellern ist schwindelerregend und man kommt sich vor, als würde man von einem Abenteuer ins nächste stürzen, mit Captian DJ Yoda an den Wheels. Er scheint mir einer der experimentierfreudigsten Hip Hop DJ’s zu sein, denn kurz nach den ersten Releases von scratch- und pitchbaren DVD-Spielern für DJ’s, nahm er sich diese vor und integrierte riesige Leinwände in seine Live Shows um ein audiovisuelles Feuerwerk vom Stapel zu lassen. Dies macht in zum Musik- und Videokünstler mit einer Attitüde zu oldschool Styles. Wer neugierig geworden ist, der sollte sich das Video anschauen, es vermittelt einen guten Eindruck bezüglich der Kreativität dieses Künstlers.

Sicher ist diese Art nicht für jeden etwas. Doch ich finde, wenn man sich für Musik und all ihren Spielarten, besonders derer in experimenteller Weise interessiert, dann sollte man DJ Yoda einmal gehört haben.

(DJ Yoda’s Website)

Visible III

 

Im Stile von Splinter Cell schleicht ihr im Flashgame Visible III durch diverse Levels und müsst tödliche Fallen und Sicherheitssysteme umgehen. Wie ein Ninja könnt ihr euch dabei an Decken entlang hangeln und elegant an Wänden hochlaufen. Der eigentliche Clou an Visible III ist jedoch, dass ihr euch am unteren Spiegelbild orientieren müsst um weiterzukommen. Denn nur die Reflektion des Levels bringt die Wahrheit ans Licht. Dort seht ihr welche versteckten Vorsprünge ihr oben nutzen könnt um zum Beispiel eine sonst unüberwindbare Schlucht zu bewältigen. Eine weitere wichtige Funktion ist die Tarnvorrichtung eures Cyber-Anzugs. Mittels Shift könnt ihr euch eine Zeitlang unsichtbar machen und so Laserschranken passieren, die ungetarnt, fatale Folgen für euch hätten. Alles in Allem ist Visible III ein kurzweiliges Flashgame, welches durch seine Schlichtheit begeistert und bei dem es großen Spaß macht als eine Art Neuzeit-Ninja durch die Level zu rushen. Wer die Kampagne erfolgreich gemeistert hat, kann zusätzlich von anderen Spielern generierte Level spielen oder selbst zum Editor greifen.

welcome back!

Hey Freunde,

aus irgendeinem be$%&&*# Grund, den ich nicht verstehe, hat’s meinen Blog gecrasht. Leider war es mir nicht gelungen, meine ganzen Einträge zu retten. Ein paar habe ich noch auf meiner Festplatte gefunden. Ich werde mir überlegen ob ich die guten noch mal re-release. Auf jeden Fall wird in Zukunft  wieder frischer Content gepostet.

Auf ein Neues!