
Es waren exakt 108 Minuten, die Jurij Alekseevič Gagarin am 12. April 1961 unsterblich machten. Vor genau 50 Jahren, auf dem Höhepunkt des Wettlaufs ins All, der zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion inmitten des Kalten Krieges stattfand, startete der Kosmonaut Juri Gagarin seinen legendären Flug mit dem Raumschiff Wostok 1 und wurde dadurch zum ersten Menschen im Weltall. Es war nicht nur ein Meilenstein der Menschheitsgeschichte, sondern sollte für die UdSSR die Überlegenheit des sozialistischen Gesellschaftsystems gegenüber der westlichen Welt verdeutlichen. Juri Gagarin wurde durch seinen todesmutigen Flug zum Volksheld und mehrere Denkmäler in den ehemaligen sowjetischen Staaten künden von seinem Ruhm. Letzten Endes führte es zu John F. Kennedys legendärer Rede, in der er verkündete, die USA wollen noch bis zum Ende der 60er Jahre einen Menschen zum Mond und wieder zurück bringen. Der berühmte erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong soll einmal gesagt haben: "Es war Juri Gagarin, der alle von uns zu den Sternen rief.” Science Fiction wurde zur Realität und auch heute noch streben die Menschen in den Weltenraum. Die nächste große Barriere wird ein bemannter Flug zum Mars sein. Ob und wann diese überwunden wird, steht allerdings noch sprichwörtlich in den Sternen.

